Stethoskop und rotes Herz

Herz-Kreislauf-Beschwerden

Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen häufig schleichend, nicht nur, aber meist als altersassoziierte degenerative Erkrankungen. Ausprägungen dieser Erkrankungen können beispielsweise eine geschwächte Pumpkraft des Herzens oder eine beeinträchtigte Gefäßgesundheit sein. Als Teil des Alterungsprozesses von Männern und Frauen ist dies theoretisch ein normaler Vorgang, der jedem im Laufe seines Lebens begegnet. Ein erstes Anzeichen kann unter anderem eine spürbare geringere körperliche Belastungsfähigkeit sein. Schon bei alltäglichen Dingen, wie dem Treppensteigen, Haus- und Gartenarbeit oder beim Fahrradfahren, ist man häufiger außer Atem. Nun sind sie da, die ersten leichten Herz-Kreislauf-Beschwerden. Doch was ist hierunter genau zu verstehen?

Was sind Herz-Kreislauf-Beschwerden?

Der Begriff Herz-Kreislauf-Beschwerden beschreibt allgemein die spürbaren Symptome, die bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, also Krankheiten von Herz und/oder Blutgefäßen, oder deren Entstehung auftreten. Es kann zudem zwischen organischen Herz-Kreislauf-Beschwerden und funktionellen Herz-Kreislauf-Beschwerden unterschieden werden. 

Organische Herz-Kreislauf-Beschwerden

Bei organischen Beschwerden ist die Ursache, wie der Name schon sagt, im Organ begründet. 
Es liegt eine Erkrankung des Herzens oder der Blutgefäße vor, z.B.

  • Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
  • koronare Herzerkrankung (KHK) 
  • Herzinfarkt 
  • Atherosklerose
  • Bluthochdruck (Hypertonie) 

mit entsprechenden Symptomen, wie z.B. 

  • Angina pectoris / Brustschmerzen
  • Atemnot / Luftnot (Dyspnoe)  
  • Herzrasen (Tachykardie) / Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)
  • Nasenbluten bei hohem Blutdruck
  • Schwindel 
  • Übelkeit
  • Geschwollene Beine und Füße
  • Leistungsschwäche.

Gerade Bluthochdruck (Hypertonie) bleibt häufig zunächst unerkannt, da meist keine Schmerzen auftreten. Oft wird ein erhöhter Blutdruck erst bei Routineuntersuchungen entdeckt. Auch wenn man Bluthochdruck zunächst nicht direkt bemerkt, so kann er doch durchaus sehr negative Folgen für Herz und Gefäße haben. Durch den hohen Druck werden die Gefäßwände geschädigt und auch das Herz kann davon Schaden nehmen. Bluthochdruck gilt daher auch als häufiger Risikofaktor für weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinsuffizienz bzw. Herzschwäche), kann aber auch eine Folge anderer Erkrankungen sein, wie beispielsweise verengte Gefäße (Atherosklerose). Lasten ein erhöhter Blutdruck, Übergewicht und vielleicht auch weitere Risikofaktoren auf dem immerwährend arbeitenden Herzen, lassen diese die Kraft des Muskels nach und nach erlahmen, der Herzschlag gerät aus dem gesunden Takt. Es können sich beispielsweise chronische Erkrankungen der Herzkranzgefäße einstellen, wie die so genannte koronare Herzerkrankung (KHK). Diese resultiert aus der unzureichenden Versorgung der Herzkranzgefäße mit Blut und somit mit Sauerstoff. Es ist ein fortschreitender Prozess, bei dem langsam die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels abnimmt. 

Frau beim Blutdruck messen

Funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden

Bei funktionellen Herz-Kreislauf-Beschwerden treten Symptome auf wie z.B. 

  • Herzrasen (Tachykardie), meist bei konkretem Anlass 
  • Herzstolpern / Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)
  • erschwertes Atmen / Kurzatmigkeit / Hyperventilation / Luftnot bzw. Atemnot (Dyspnoe)
  • Druck auf der Brust, auch mit Herzstechen
  • Schwitzen, Zittern, Schwäche
  • Panikgefühl / Angstattacken
  • Bluthochdruck-Attacken ohne eindeutige organische Ursache bzw. organische Herz-Kreislauf-Erkrankung

Bei funktionellen Herz-Kreislauf-Beschwerden sind zwar die Symptome spürbar, jedoch liegt keine messbare Störung am Herzen selbst vor. Dies ist bei organischen Erkrankungen des Herzens wie Herzrhythmusstörungen oder Herzschwäche (Herzinsuffizienz) anders. Funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden entstehen häufig durch eine Kombination aus körperlichen, psychischen (z.B. Stress oder Angstzustände) und sozialen Komponenten (z.B. Wohn-, Arbeits- und Lebensverhältnisse). Diese Komponenten werden auch als biopsychosoziale Faktoren zusammengefasst. 

Wann sollte ein Arzt konsultiert werden?

Treten Symptome bzw. Herz-Kreislauf-Beschwerden auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden, insbesondere bei:

  • Ansammlung von Wasser an den Fußgelenken oder in den Beinen
  • Schmerzen in der Herzgegend (Brustschmerz), die in die Arme, den Oberbauch oder in die Halsgegend ausstrahlen
  • oder bei Luftnot bzw. Atemnot.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen können durch verschiedene Risikofaktoren, wie z.B. Bewegungsmangel, Rauchen oder Diabetes mellitus, begünstigt werden. 
 

Leit-Symptom: Luftnot, Atemnot und Kurzatmigkeit

Eine eingeschränkte Herz-Kreislauf-Funktion ist meist durch eine nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit gekennzeichnet. Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden beschreiben ihre hauptsächlichen Symptome unter anderem mit Luftnot, Atemnot oder Kurzatmigkeit.

Luftnot bzw. Atemnot und Kurzatmigkeit können viele Ursachen haben. Neben Einbußen der Herz-Kreislauf-Funktion können beispielsweise akute oder chronische Atemwegsinfekte, Herzkrankheiten oder Lungenfunktionserkrankungen, etwa eine Lungenembolie, diese Symptome verursachen.

Wenn Sie Luftnot oder Atemnot und Kurzatmigkeit bei sich beobachten, sollten Sie umgehend einen Arzt konsultieren, um ernsthafte, d.h. lebensbedrohliche Ursachen diagnostisch auszuschließen. 

In Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt können Sie ein Bewegungstraining aufsetzen, um Ihre Kondition zu verbessern und der Kurzatmigkeit entgegenzuwirken. Schrecken Sie nicht vor anstrengenden Tätigkeiten zurück und nutzen Sie zum Beispiel die Treppe statt des Fahrstuhls. Lassen Sie sich Zeit und stellen Sie sich der Herausforderung. Letztendlich kann jede Trainingseinheit helfen, Zustände mit Atemnot oder Luftnot und Kurzatmigkeit zu verbessern.

Bewegung und Aktivität sind in jedem Alter wohltuend. Sofern aus medizinischer Sicht nichts dagegen spricht, sollten Sie sich also den körperlichen Herausforderungen des Alltags stellen. Dies gilt vor allem, wenn sie körperliche Anstrengungen in Freizeit und Alltag immer häufiger und deutlicher wahrnehmen, obwohl Sie sich doch eigentlich gesund fühlen.

Welche sind die Herausforderungen für Herz und Kreislauf in Freizeit und Alltag?

Die Herausforderungen für Herz und Kreislauf im Alltag und in der Freizeit sind zahlreich: Denn immer, wenn Sie aktiv sind, benötigen Ihre Zellen mehr Sauerstoff, um Energie zu „produzieren“ als im Ruhezustand. Das Herz-Kreislauf-System muss seine Leistung deshalb ständig an dem aktuell vorliegenden Bedarf ausrichten. Je anstrengender eine körperliche Tätigkeit ist, desto höher ist auch der Verbrauch von Sauerstoff und Energie. Diese beiden „Treibstoffe“ müssen deshalb genau an der richtigen Stelle des Organismus in ausreichender Menge und zur richtigen Zeit zur Verfügung stehen. Diese Anpassungsleistung gelingt aber nicht immer mühelos und Sie bekommen Ihr Herz-Kreislauf-System „zu spüren“.

Rundes Treppenhaus von oben

Betroffene merken das, wenn Sie in Situationen, die Ihrem Körper etwas mehr abverlangen, schnell erschöpft sind oder häufiger außer Atem geraten, z.B.

  • beim Treppensteigen.
  • bei einem Spaziergang oder wenn es beim Fahrradfahren mal bergauf geht.
  • bei alltäglichen Tätigkeiten im Haushalt. 

Unter Umständen reagieren Sie darauf, indem Sie künftig versuchen, körperliche Belastung zu umgehen. Sie werden vom „Treppenläufer“ zum „Liftfahrer“. Oder Sie nehmen Einladungen zu geliebten Aktivitäten (wie eine Städtetour mit Freunden) nicht mehr so spontan an, wie noch vor ein paar Jahren. Auf diese Weise schränken Sie sich aber erheblich in der Gestaltung Ihres Lebens ein.  

Wissenschaftler haben aufgezeigt, dass bereits in jungen Jahren unsere Leistungsfähigkeit abnehmen kann. Dies ist ein natürlicher, wenngleich schleichender Prozess, dessen Auswirkungen oftmals ab dem 60. Lebensjahr spürbar werden, z. B. durch Kurzatmigkeit beim Treppensteigen oder Fahrradfahren, hohen Puls sowie schnelle Erschöpfung und Müdigkeit bei körperlichen Alltagstätigkeiten. Mediziner sprechen dann von „altersbedingt degenerativen Prozessen“. Ein wenig schmeichelhafter Ausdruck dafür, dass etwa

  • die Pumpkraft des Herzens nachlässt und
  • die Elastizität der Gefäße abnimmt.

Dies ist problematisch, denn bei verringerter Gefäßelastizität muss das Herz stärker pumpen, obwohl es selbst bereits an Pumpkraft eingebüßt hat. Für ein gut funktionierendes Herz-Kreislauf-System braucht es also sowohl ein leistungsfähiges Herz mit ausreichender Pumpkraft als auch gesunde, reaktionsfähige und elastische Gefäße. Denn diese steuern durch ihren regulierbaren Durchmesser gezielt, in welchen Bereichen unseres Körpers mehr oder weniger Blut mit Sauerstoff und Nährstoffen ankommt. 

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